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Nachhaltig in die Zukunft

Der Naturbaustoff Holz ist über Jahrhunderte hinweg einer der wichtigsten Baumaterialien weltweit. Viele Aspekte sprechen für die Nutzung des Roh- und Werkstoffes Holz als Bau- und Produktmaterial. Holz wächst nach und ist bei einer nachhaltigen Nutzung praktisch unerschöpflich vorhanden.

Wir arbeiten jeden Tag
hart für eine bessere Welt.

Der Begriff der forstlichen Nachhaltigkeit wurde erstmals im Jahr 1713 von Hans Carl von Carlowitz verwendet. In seinem Ursprung steht er für eine „nachhaltende“ Waldbewirtschaftung, bei der nicht mehr Holz geerntet wird als auch wieder nachwächst. Heute geht die Definition über die frühen Beschreibungen als Natural-, (Holz-)Mengen- oder (Wald-)Flächen-Nachhaltigkeit hinaus. Das moderne Nachhaltigkeitsprinzip schließt zwischenzeitlich vielfältige ökonomische, ökologische und soziale Komponenten mit ein.
Rund ein Drittel des gesamten Bundesgebietes ist bewaldet. Damit besitzt Deutschland eine Gesamtwaldfläche von ca. 11,4 Mio. Hektar (Quelle: BWI3, 2014). Während die Waldflächen international immer stärker abnehmen, ist in Deutschland seit Jahrzehnten eine geringe, aber stetige Waldzunahme zu beobachten, die auf eine kontrollierte und sehr verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung zurückzuführen ist.

Die Waldfläche hat in den letzten fünf Jahrzehnten um deutlich mehr als eine Million Hektar zugenommen. Seit den 1990er Jahren wächst die Waldfläche in Deutschland durchschnittlich um 176 Quadratkilometer pro Jahr. Das entspricht Jahr für Jahr in etwa der Fläche der Stadt Karlsruhe.

Nachhaltige Forstwirtschaft

Wichtig ist immer, dass das verwendete Holz so weit wie möglich aus einer nachhaltigen Waldwirtschaft stammt. Nur so verhindert man unkontrollierte Rodungen von Urwald in den südamerikanischen Tropen, aber auch in osteuropäischen Ländern, Asien oder Afrika. Hierbei ist zu beachten, dass der Verbrauch von Tropenholz nicht grundsätzlich schlecht ist: Die kommerzielle Nutzung von Tropenholz aus nachhaltiger Waldwirtschaft ermöglicht vor Ort einen sorgsamen Umgang mit der Ressource Wald. Verliert der Wald an Wert für die ansässige Bevölkerung, weil der Absatz in Europa entfällt, wird der Wald zu großen Teilen gerodet, z.T. durch Brandrodung um dort kurzfristig lukrative Soja- oder Palmöl-Plantagen anzulegen.

FSC® Zertifizierung

Das FSC-System (Forest Stewardship Council) zur Zertifizierung von Forstwirtschaft wurde gegründet zur Sicherung der nachhaltigen Waldnutzung. Diese beinhaltet die Wahrung und auch Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Forstbetriebe. Hierzu entwickelte der FSC einen allgemeinen und länderübergreifend einheitlichen Standard. Die Fa. Gunreben ist seit August 2013 mit einen Teil seiner Produkte bei FSC zertifiziert.

PEFC® Zertifizierung

PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes ) basiert inhaltlich auf den Vereinbarungen, die durch die Europäischen Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa festgelegt wurden, und ist gegen Ende der 1990er Jahre vor allem aufgrund der Initiative von Vertretern der Forst- und Holzwirtschaft wie dem Deutschen Forstwirtschaftsrat gegründet worden. Verschiedene Umweltorganisationen, Sozialverbände, die Holzwirtschaft und andere Vereinigungen beteiligen sich bei PEFC. Die Fa. Gunreben ist seit Juni 2011 mit einen Teil seiner Produkte bei PEFC zertifiziert.

Die Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR)

Die EUTR und ihre nationalen Umsetzungen schreiben vor, dass der legale Ursprung des Holzes im Forst nachgewiesen werden muss. Dies geschieht in der Regel durch die transparente Rückverfolgung der Lieferkette durch den Importeur, sodass alle Holzimporte nach Deutschland auf ihre legale Herkunft geprüft werden können. Ergänzend bieten (auch bei einheimischen Hölzern) Zertifizierungssysteme wie zum Beispiel PEFC® und FSC® Sicherheit. Die Einhaltung der EUTR überwacht in Deutschland die BLE (Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung). Diese führen in regelmäßigen Abständen Kontrollen durch. Zudem ist die Fa. Gunreben als Importeur beim GD-Holz angemeldet. Der GD-Holz ist eine von der EU akkreditierte Monitoring Organisation. Diese Organisation führt regelmäßige Audits durch und meldet die Ergebnisse anschließend an die BLE.
Des Weiteren ist die Fa. Gunreben Mitglied von Unifloresta. Die Fa. Unifloresta ist eine unabhängige Drittorganisation welche für uns alle Exportdokumente wie Rodungslizenzen, Transportdokumente ect. auf Ihre Vollständigkeit und Legalität prüft. Sämtliche „nicht FSC-zertifizierte“ Rohwaren, welche wir direkt aus Brasilien kaufen, unterliegen der Prüfung von Unifloresta.

Verantwortungsvoller Holzkauf

Die Fa. Gunreben weiß um seine Verantwortung bezüglich der gesicherten Herkunft seiner Hölzer und Holzprodukte und handelt entsprechend. Durch die strikte Einhaltung der Vorgaben der EUTR stellen wir sicher dass wir dieser Verpflichtung nachkommen. Zudem hat sich die Fa. Gunreben sowohl von FSC also auch von PEFC zertifizieren lassen. Dies bedeutet, dass sämtliche Rohhölzer, welche wir als zertifiziertes Holz einkaufen, wir nach der Produktion auch als zertifiziertes Produkt anbieten können. Dies betrifft auch bereist zertifizierte Produkte welche wir als Handelsware vertreiben. Durch diese Maßnahme leisten wir unser Beitrag für die Nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland und weltweit.

Es gibt aber auch noch andere Vorteile, die Holz gegenüber anderen Stoffen auszeichnet.

Klimaschutz

Die Verwendung von Holz sorgt für Nachhaltigkeit und hilft beim Klimaschutz, denn Holz bindet den Kohlenstoff aus der Luft. So ist jedes Holzprodukt eine sogenannte CO2-Senke. Durch eine möglichst lange Nutzung des Holzproduktes, sei es als Massivholz oder als Holzwerkstoff, wird der positive Effekt verlängert. Holz und Holzreste lassen sich mehrfach recyceln und zu neuen hochwertigen Produkten verarbeiten. Ziel ist immer, das Holz so lange wie möglich in der Wertstoffkette zu belassen. Am Ende dieser sogenannten Kaskadennutzung steht die thermische Verwertung.

Wie sinnvoll eine konsequente Kaskadennutzung für den Klimaschutz ist, zeigen mehrere Untersuchungen, zum Beispiel eine Studie von 2017 vom Lehrstuhl für Holzwissenschaft der Technischen Universität München. Ein weiterer Vorteil der Holzverwendung ist, dass dadurch andere Baustoffe ersetzt (substituiert) werden, deren Herstellung ein Vielfaches an Energie verschlingt. Bauholz verbraucht in der Produktion nur einen Bruchteil der Energie, den beispielsweise Aluminium, Kunststoff oder Stahl in der Förderung und Herstellung benötigen.

Die Bearbeitung und der Handel mit dem Rohstoff Holz liegt uns sehr am Herzen. Wir sehen uns von Natur aus in der Pflicht, den Bestand dieses wertvollen nachwachsenden Rohstoffes, auch für unsere nächsten Generationen zu bewahren.

Bei Rückfragen zum Thema Nachhaltigkeit bzw. legal eingeschlagenem Holz stehen wir gerne zur Verfügung.

Durch eigenes
Biomassekraftwerk100%CO₂-neutrale Wärmeversorgung
des Standortes

Zusätzlich zur Wärme sind auch 75% der Stromversorgung CO₂-neutral. Durch unsere eigene Wärme- und Stromproduktion leisten wir unseren Beitrag zum Klimaschutz.

Seit 2011zertifiziert

Um unseren Einsatz für die Umwelt und das Thema Nachhaltigkeit zu unterstreichen sind wir seit 2011 mit einem Teil unserer Produkte PEFC- und seit 2013 FSC-Zertifiziert.

Gesamtfläche von11,4 Mio.Hektar Waldfläche in Deutschland

Durch verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Wälder nimmt der Baumbestand in Deutschland seit 1990 stetig zu.

Wir denken heute schon an morgen

Wir gehen unserer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen nach und setzen in der Produktion auf eine gesicherten Herkunft der eingesetzten Materialien.

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